
Wie alles...
hat
auch unser Verein einen kuriosen Anfang genommen. Da ja fast alle männlichen
Mitglieder bei der FF Tulln tätig sind und es ja nicht jeden Tag brennt, liegt
man im Sommer auch des öfteren
im Hauseigenen Garten.
Man muss sich das so vorstellen:
Ein
paar Schrittlängen vom besagten Garten steht so eine Art von Gartenhütte.
Wie von magischen Kräften angezogen ging Clemens
in diese Hütte und begann sie zu durchstöbern. Auf einmal sah er einen Lenkdrachen,
originalverpackt, in der Ecke lehnend, unberührt wie die Büchse der Pandora.
Ein kurzer Blick Richtung Himmel genügte um festzustellen daß fast kein
Wind ging. Nichts konnte ihm davon abhalten diesen Lenkdrachen (Spannweite
ca. 150) aufzubauen und in den Himmel zu hieven.
Nach
einigen missglückten Versuchen, weil ja fast kein Wind war, packte er ihn
wieder zusammen und stellte ihn zurück wie er ihn vorgefunden hatte. Es vergingen
einige Tage, doch Clemens mußte immerzu an diesen Lenkdrachen denken…..
Am
6. Tag war es soweit. Der Wind schien Ihm ausreichend zu sein. Er schnappte
seine jetzige Frau, Marianne, und eilte in die Gartenhütte um den Drachen
Leben einzuhauchen. Gesagt – getan! Stopp! Kein Drache mehr da! Irgend so
ein verlauster Affe war ihm zuvorgekommen.
Leichte
Panik war angesagt! Eine weitere Woche verging ohne erwähnenswerte Vorkommnisse.
Wie das Schicksal so spielt, musste er etwas für seinen kleinen Neffen von
einem Tullner Spielzeuggeschäft besorgen. Beim besagten Einkauf standen sie
dann da – Lenkdrachen in Hülle und Fülle (2-4 Stück zur Auswahl, noch dazu
sauteuer). Es brauchte nicht lange bis er den einzig schönen, halbwegs
brauchbaren erstand. Dieses Drachenset beinhaltete: ein Lenkdrache mit Piratenkopf,
eine winzige 2-leiner Lenkmappe mit Totenkopf und eine noch winzigere Fahne
mit ?... Totenkopf natürlich!
Seitdem verging kein Tag mit Wind, wo nicht Clemens und Marianne auf den Feldern des Tullnerfeldes waren und ihrem neuen Hobby nachgingen. Es dauerte nicht lange, daß ist halt so wenn Clemens etwas Spaß macht und Ihn hellauf begeistert, dass er dies auch seinen Freunden erzählt. Kurz darauf war die Basis des heute bestehenden Kite Club Tulln geschaffen. Über das Medium, Internet, erkannten sie bald, dass sie nicht die einzigen auf der Welt sind, die diesem Sport nachgingen.

Nach
mehreren wirtschaftsunterstützenden Besuchen ihres ersten Drachendealer´s – Fly-High, hatten
sie in kurzer Zeit genügend Material zusammen um bei verschieden Windbedingungen
aktiv zu sein. Nach stundenlangem Kiten war dann
die Idee geboren diesen Sport der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die Gründung des KCT – Kite Club Tulln nahm ihren
Lauf. Am 16. Juni 2005 war die offizielle Geburtsstunde. Seit nun mehr stehen
dem Team des KCT’s alle Pforten offen.

Der
KCT hat sich zum Ziel gesetzt allen Interessierten (egal ob jung oder alt)
folgende Inhalte näher zu bringen: Drachenfliegen, Drachenbau, Besuch von
Vereinsfesten, ….frei nach dem Motto: Geht Wind – geht’s los!
